the Diasporist

Fenster auf Kipp

Photo: © Michael Waldrep
Ich freue mich, Ihnen hiermit endlich the Diasporist vorstellen zu können, ein deutsch-englisches Online-Magazin für Texte, die anders sind.

Die Idee zu diesem Projekt ist schon vor einigen Jahren entstanden – aus dem Gefühl heraus, dass sich der Diskurs in Deutschland zunehmend provinzialisiert. Seitdem waren wir Zeugen globaler Kriege und Konflikte. Und davon, wie diese benutzt worden sind, um Diskussionen zu unterbinden und kritischen Haltungen den Raum zu nehmen. Seit der ersten Idee zu diesem Medium sind die Gelegenheiten für einen offenen Austausch noch seltener geworden – und dennoch steht heute so viel mehr auf dem Spiel: Die AfD, eine rechtsextreme Partei, deren Mitglieder unverfroren antisemitisch und rassistisch agieren, konnte bei jüngsten Wahlen enorme Erfolge verbuchen. Die politischen Parameter haben sich verschoben, doch die Debatten sind dieselben.

The Diasporist will schwierigen und komplexen Ideen ein Zuhause geben, Perspektiven hörbar machen, die in der Berichterstattung über Deutschland nicht oder eher selten vorkommen, – und wirklich gute Geschichten erzählen. Wir glauben, dass nur Texte, die neugierig bleiben, gut recherchiert und vielschichtig sind, das Vermögen dazu haben, komplexe Ideen zu vermitteln. Unsere Inhalte werden sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch erscheinen, damit unsere Debatten den nötigen Schritt vor ein internationales Publikum machen.

Wer nach Deutschland eingewandert ist, der oder dem ist früher oder später die deutsche Vorliebe für das »Stoßlüften« aufgefallen. In vielerlei Hinsicht verfolgt the Diasporist dasselbe Ziel: Wir sind hier, um frische Luft herein zu lassen, den Raum zu lüften oder zumindest: das »Fenster auf Kipp zu machen«.

In den kommenden Wochen wollen wir durch unseren Newsletter einen Ausblick geben auf das, was bald bei uns erscheint. Sie werden dabei von der Redaktion selbst hören und auch von unseren Autor:innen. Aktuelle Themen werden ebenso eine Rolle spielen wie die größeren Linien unseres Anliegens. Wir werden Sie dabei auch über unseren Launch auf dem Laufenden halten.

Wenn Sie unser Projekt unterstützen möchten, können Sie das durch eine Spende an unsere Mutterorganisation, Diaspora Alliance, tun. Ihr Spendenbeitrag wird dann vollumfänglich für die Finanzierung unserer Autor:innen und den Start dieses Experiments verwendet.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit und freuen uns, Sie an Bord zu haben.

– Julia Bosson, Chefredakteurin

Berlin
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